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Zu Weihnachten sind Weihnachtssterne wieder "IN"
tmb_pflanzen_zimmerpflanzen_zu_weihnachten_sind_weihnachtssterne_wieder_inPflanzen / Zimmerpflanzen: Weihnachtssterne gehören wie Weihnachtsbaum und Kerze einfach zur Weihnachtszeit. Zusammen mit Engelshaar und dicken weißen Schleifen kommt er besonders zur Geltung und macht das Fest komplett. Es ist auch schon längst überholt diese Zimmerpflanzen nach der Weihnachtszeit wegzuwerfen, denn die Pflege über das ganze Jahr ist gar nicht so aufwendig, wie man denkt.


Weihnachtssterne mögen es behaglich

Weihnachtssterne wollen es warm und behaglich - und das nicht erst zu Hause im Wohnzimmer. Wer lange Freude am Stern haben will, meidet Weihnachtssterne, die in Wind und Wetter vor einem Laden oder im zugigen Eingang stehen. Sie reagieren meist mit rieselnden Blättern auf die für sie unwirtlichen Verhältnisse, erklärt der Zentralverband Gartenbau (ZVG) in Bonn. Auch um bereits schlappe und beschädigte Weihnachtssterne macht man besser einen Bogen. Sie werden viel Pflege brauchen, um sich wieder zu erholen.

Je kühler es also draußen ist, desto wichtiger wird die Papierhülle für den Stern auf dem Weg nach Hause. Sinken die Temperaturen unter zehn Grad Celsius, sollten Weihnachtssterne besser nicht ungeschützt durch die frische Luft getragen werden.

Pflege der Weihnachtssterne

Zu Hause hält gleichmäßige Wasserversorgung den Weihnachtsstern gesund. Nasse Füße mag er genauso wenig wie Trockenheit. Große Töpfe halten natürlich länger die Feuchtigkeit als die kleinen Töpfe der Ministernchen.

Ein Platz auf der hellen, nicht voll sonnigen Fensterbank ist ihnen am liebsten. Dort können sie weit über die Advents- und Weihnachtszeit hinaus gedeihen und setzen sogar wieder neue Blüten an. Damit der Weihnachtsstern am besten genau pünktlich zu Weihnachten blüht, darf er ab September 2 Monate lang täglich nicht mehr als 10, maximal 12 Stunden Licht erhalten – auch kein Kunstlicht. Am besten
stülpt man ihm jeden Abend gegen 18.30 Uhr einen großen Karton über, der dann morgens um 8 Uhr entfernt wird. Dann färben sich erneut die Hochblätter des Weihnachtssternes rot, rosa, orange, weiß oder sogar gelb. Voraussetzung dafür ist ein radikaler Rückschnitt Ihres Weihnachtssternes nach der Blüte im Frühjahr auf 15-20 cm.

Während der Blütezeit und immer wenn der Weihnachtsstern wächst, freut er sich über ein- bis zweimalige Düngegaben pro Woche mit einem handelsüblichen Volldünger (Packungsaufschrift beachten).

Frische Luft für den Weihnachtsstern

Zusammen mit anderen Zimmerpflanzen wie beispielsweise Azaleen, Alpenveilchen und Ritterstern genießt der Weihnachtsstern auch gern den Aufenthalt im Garten oder Balkon. Natürlich erst wenn die Spätfröste nicht mehr auftreten (Im Juni ist es sicher). An der frischen Luft können sie sich dann vom winterlichen Blütenrausch
erholen und neue, sattgrüne Blätter treiben aus.

Als Dekoration im Zimmer halten die Pflanzen nicht so lange aus, denn Weihnachtssterne stehen am liebsten direkt auf der hellen Fensterbank. Je weiter weg sie von Fenster und Licht stehen müssen, desto kürzer ist ihre Lebenszeit. Grundsätzlich sind die Sorten mit dunkelgrünem Laub unempfindlicher als die mit hellgrünen Blättern. Sie erfreuen sich ohnehin der größeren Beliebtheit, weil die Farben der Hochblätter vor dem Dunkelgrün besser zur Geltung kommen.

Vorsicht: Der Saft vom Weihnachtsstern reizt Schleimhäute und Augen.

Erfahren Sie mehr bei Uns über den Weihnachtsstern.
Oder gehen Sie in den Wald suchen und schlagen Sie Ihren Weihnachtsbaum selbst (natürlich erst den Förster fragen!).

Text: Frankfurter Neue Presse / www.fnp.de
Bild: Blumenbüro Holland/dpa/tmn
 

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