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Anbau von CBD Strains nicht überall erlaubt


Cbd StrainsGarten / Pflanzen:  Immer mehr Menschen entdecken CBD Produkte beispielsweise in Form von CBD-Öl für sich. Die EU lässt sämtliche Cannabisprodukte, deren THC-Gehalt nicht über 0,2 Prozent liegt, im Handel zu. Sie sind in den EU-Ländern legal zu erwerben. Bei Produkten, die in der Schweiz angeboten werden, darf der THC-Gehalt sogar bei bis zu einem Prozent liegt. Das in den Produkten enthaltene Cannabidiol kann verschiedene Beschwerden lindern. Darüber hinaus wird ihm eine positive Wirkung beispielsweise bei Depressionen und Angstzuständen nachgesagt.
 

In den letzten Jahren entstanden mehrere CBD Strains, bei denen der THC-Gehalt bei weniger als 0,2 Prozent liegt. Wer mit CBD-Öl bereits positive Erfahrungen gemacht hat, fragt sich oft, ob der Anbau dieser CBD Strains ebenso wie der Erwerb der fertigen Produkte in Deutschland legal ist.

Anbau ist genehmigungspflichtig

In Deutschland ist der Anbau von Hanf prinzipiell genehmigungspflichtig. Hierbei spielt es keine Rolle, ob der Anbau im privaten Garten oder in einem landwirtschaftlichen Betrieb erfolgen soll. Selbst Landwirte dürfen die CBD Strains nur anbauen, wenn alle Formalitäten von ihnen erfüllt wurden. Wenn ein Anbau genehmigt wurde, trifft dies ausschließlich auf die typischen Nutzhanfsorten zu, die von der EU anerkannt wurden.

Grundsätzlich ist die Gesetzeslage in Deutschland ausgesprochen kompliziert. Sicherlich gibt es diverse Ausnahmeregelungen für den Anbau von CBD-Strains. Diese sind aber außerordentlich kompliziert, sodass Verbraucher grundsätzlich auf der sicheren Seite sind, wenn sie auf den Anbau verzichten. Dies gilt übrigens auch für die Sorten, die eigentlich als legal zugelassen sind.

CBD-Samen gelten als wichtige Nahrungsergänzungsmittel

Auch wenn der Anbau von CBD an sich verboten ist, gibt es die Samen in Deutschland zu kaufen. Diese sind jedoch weniger für den heimischen Garten gedacht, sondern sollen in erster Linie als Nahrungsergänzungsmittel Einsatz finden. Samen von CBD sind reich an wichtigen Wirkstoffen. Sie enthalten sehr viele Proteine, Vitamine und Aminosäuren. Außerdem sind zahlreiche Kohlenhydrate zu finden.

Die Samen sind die Grundlage, aus denen heute zahlreiche CBD-Produkte wie das bekannte CBD-Öl oder auch Salben und Pulver hergestellt werden. Sie lassen sich vielseitig verarbeiten und können pur eingenommen werden, bieten sich aber beispielsweise auch für die Verarbeitung in einem Smoothie oder einem Salat an. Mittlerweile gibt es auch diverse Backwaren wie Brot und Brötchen, die mit Hanfsamen angereichert werden.

Die Einnahme von Hanfsamen kann über den Tag verteilt erfolgen. Die enthaltenen Nährstoffe und das Cannabidiol sollen für ein vitales Gefühl sorgen und obendrein diverse Beschwerden lindern können.

Über 500 verschiedene Samensorten

Für den Anbau von Hanf kann mittlerweile auf verschiedene Samen zurückgegriffen werden. In den letzten Jahren haben sich über 500 unterschiedliche Sorten etabliert, die alle in den weltweit größten Samenbanken gelistet werden. Die erhältlichen Sorten unterscheiden sich in den Eigenschaften voneinander, stellen oftmals aber auch an den Anbau besondere Anforderungen.

Bei Hanf handelt es sich um eine alte Kulturpflanze. Schon vor etwa 10.000 Jahren wurde die Pflanze im asiatischen Raum als Heil- und Nutzpflanze auf großen Feldern angebaut. Auch in Europa gab es beachtliche Anbaugebiete etwa bis in die 1970er-Jahre hinein. Im Laufe der Zeit wurde dann jedoch die psychoaktive Wirkung bekannt, die einzelne Unterarten haben, wodurch der Anbau und Verkauf schließlich verboten wurden.

Quelle: Tipps24-Netzwerk - HR

Foto: Unsplash / CCO Public Domain


 
 

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