Das Gartenhaus als Geräteschuppen: Praktische Tipps

Das Gartenhaus als Geräteschuppen: praktische TippsGartengestaltung / Gartentipps: Wer einen Garten hat, kennt das Problem: Wohin mit den ganzen Geräten und Garten-Utensilien? Wer einen Platz sucht, um Harke, Hacke, Spaten, Gießkanne und Blumentöpfe unterzubringen, findet in einem Gartenhaus die Lösung. Um den oft geringen Platz bestmöglich zu nutzen, sollten Sie an den Wänden Haken und Regale anbringen. So lassen sich auch kleine Dinge praktisch, ordentlich und übersichtlich verstauen. Was gibt es noch zu beachten, wenn Sie sich ein Gartenhaus anschaffen möchten?

Zuallererst sollte geklärt werden, ob das Gartenhaus wirklich nur als Geräteschuppen dienen soll oder ob Sie es in Erwägung ziehen, im Sommer dort auch gelegentlich mit Freunden zu sitzen und das Gartenhaus als Feierlaube oder Grillplatz zu nutzen. Je größer das Gartenhaus ist und je mehr Details eingebunden sind, desto höher ist natürlich der Preis, es ist jedoch auch nicht sinnvoll, aus Preisgründen ein zu kleines Modell zu wählen, das im Endeffekt Ihren eigenen Ansprüchen nicht genügt. Sie sollten beim Kauf außerdem bedenken, dass die Qualität ein wichtiger Faktor ist. Das Häuschen soll schließlich möglichst viele Jahre halten. Hier finden Sie zum Beispiel einige hochwertige Modelle, die eine lange Lebensdauer versprechen.

Gartenhaus als Bausatz

In der Regel sind Gartenhäuser aus Holz und werden als Bausätze verkauft. Wer ein Gartenhaus als Bausatz kauft, baut Brett für Brett selbst auf. Jedem Bausatz liegt eine Anleitung bei. Selbstverständlich können Sie sich aber auch vom Profi helfen lassen. Wer das Gartenhaus optimal nutzen möchte, installiert eine Strom- und Wasserversorgung.

Das Gartenhaus pflegen

Damit das Gartenhaus möglichst lange schön aussieht, sollte es auf einem ebenen Untergrund stehen. Dadurch werden unter anderem Schäden durch Feuchtigkeit vermieden. Ein weiterer Schutz vor der Witterung ist das Auslegen des Daches mit Dachpappe. Einmal im Jahr muss das Haus außerdem neu gestrichen werden.

Das Gartenhaus renovieren

Wind, Wetter und unregelmäßige Instandhaltung machen dem Gartenhaus zu schaffen. Wenn Schmutz, ausgeblichene Stellen, Astlöcher und tiefe Kratzer die Außenfassade unansehnlich machen, ist eine Sanierung notwendig. Zuerst befreien Sie dazu die Außenmontur von Hindernissen. Schrauben Sie zum Beispiel Blumenkübel ab, um sie später reinigen und streichen zu können. Säubern Sie anschließend das Dach grob von Dreck und Schmutz. Durch Wettereinflüsse unbrauchbar gewordene Teile wie Giebelzier, Dachrandleisten und die Schlagleiste der Tür sollten ausgetauscht werden.

Bürsten Sie die Fassade mit einem Handbesen ab, um die Oberfläche von Staub, Dreck, Spinnweben und Vogelkot zu befreien. Scharten und Astlöcher können mit Holzkit ausgebessert werden. Hartnäckigen Dreck und Reste der alten Lasur entfernen Sie gründlich mit einem Deltaschleifer. Wenn alle Teile ersetzt bzw. abgeschliffen sind, wird gestrichen.

Benutzen Sie zum Streichen am besten eine elastische, offenporige Wetterschutzfarbe. Sie schützt Ihr Gartenhaus dauerhaft vor äußeren Einflüssen. Elastisch bedeutet in diesem Fall, dass die Farbe nicht abblättert. Streichen Sie mit einem weichen, breiten Pinsel entlang der Holzmaserung. Erneutes Streichen nach dem Trocknen sorgt für gute Deckkraft. Die Prozedur kann zeitaufwändig sein, doch nur, wenn Sie es gut pflegen, haben Sie lange etwas von Ihrem Gartenhaus.

Quelle:  Tipps24-Netzwerk
Foto: Pixabay / CCO Public Domain