Gartenwerkzeuge - Tipps und Tricks zur Verwendung und Lagerung


Gartenwerkzeuge - Tipps und Tricks zur Verwendung und LagerungGartengestaltung / Gartentipps: Gartenwerkzeuge sind ein essentieller Bestandteil bei der Pflege und Instandhaltung der eigenen grünen Oase. Bei der Nutzung und Lagerung sollten daher einige Dinge beachtet werden, die die Langlebigkeit der Werkzeuge garantieren. Vor allem im Winter müssen Gartenscheren, Rechen und Rasenmäher besonders gründlich auf die kalte Jahreszeit vorbereitet werden.
 

Welches Gartenwerkzeug für den Boden?

Vor dem Gebrauch eines Werkzeugs muss natürlich beachtet werden, wofür es eingesetzt werden kann. So bieten sich für unterschiedliche Aufgaben unterschiedliche Werkzeuge an, die effizient bei den Arbeiten im Garten funktionieren. Zu den wichtigsten Tools im Garten gehören ganz klar der Spaten und die Schaufel. Sie sind in einer Vielzahl von Größen verfügbar und helfen dem Gärtner, die Erde zu lockern und zu transportieren sowie Pflanzen in den Boden zu setzen. Ebenfalls zum Auflockern der Erde bietet sich die Harke an, die mit schnellen Bewegungen die Erde aufreißt und bei starkem Befall von Unkraut effektiv funktioniert. Selbst ein großes Beet wird im Frühling schnell mit der Harke aufgelockert und vom Unkraut befreit, ohne dass weitere Schritte notwendig wären. Zusammen mit einer Schaufel und Schubkarre, die ebenfalls unerlässlich in jedem Garten sind, kann der Unrat anschließend beseitigt werden.

Wer über den Sommer und Herbst gegen Unkraut vorgehen will oder nach dem Rasenmähen einen Berg von Gras entsorgen muss, sollte Unkrautstecher und Rechen benutzen. Der Rechen hilft bei losem Material wie geschnittenem Gras und Laub, das nur schwer per Hand eingesammelt werden kann. Im Vergleich zur Harke sind bei einem Rechen die Zinken als Fächer angeordnet, um so das größtmögliche Flächengebiet zu erschließen. Der Unkrautstecher ist ein kleines aber feines Tool, das rein zum Entfernen von Unkraut benutzt wird. Verschiedene Ausführungen, zum Beispiel mit einem Teleskopgriff, erleichtern die Benutzung für Senioren, die nicht mehr so einfach nahe am Boden arbeiten können. Mit ein wenig Übung gelingt das "Unkrautstechen" schnell und problemlos.

Pflanzen ordentlich halten

Wichtig zum Bearbeiten von Bäumen, Sträuchern und Pflanzen sind Scheren und Äxte. Für fast jede Form von Baum und Strauch finden sich verschiedene Scheren. Zum Beispiel werden mit einer Rosenschere Rosenbüsche beschnitten und in Form gehalten, während die Astschere überlange oder schwere Äste sicher entfernt. Ein Beil dagegen lohnt sich zum Hacken von Feuerholz oder bei besonders hartnäckigen Ästen und Bäumen, bei denen eine Schere nicht ausreicht. Hier ist der Zweck ausschlaggebend für die benötigte Variante. Wer sich nicht an eine Axt traut, kann auf die Astsäge zurückgreifen. Diese ist für Menschen mit weniger Körperkraft zu empfehlen. Dafür können mit einer Axt auch Sträucher entholzt werden. Natürlich darf bei der allgemeinen Pflanzenpflege universelles Gartenzubehör wie eine oder mehrere Gießkannen und eine Leiter nicht fehlen. Der Rasenmäher oder die Sense sind zudem wichtig für das Kürzen des Rasens.

Die richtige Lagerung

Über das Jahr verteilt müssen die Werkzeuge anders gelagert werden. Vor allem bei einer Lagerung über den Winter ist es erforderlich, die Utensilien gründlich zu reinigen und von Erd- und Pflanzenresten zu befreien. Die Lagerung sollte an einem trockenen Ort geschehen, zum Beispiel im Gartenhaus oder Heizungskeller. Wenn die Gartengeräte über den Winter zu viel Feuchtigkeit ausgesetzt werden, fangen sie an zu rosten und faulen. Dann sind sie im Frühjahr nicht mehr nutzbar. Es ist vorteilhaft, wenn mit Strom betriebene Geräte nicht im Regen stehen. Die Motoren könnten zu nass werden und bei der nächsten Nutzung kaputtgehen.

Quelle: Tipps24-Netzwerk - HR
Foto: Pixabay / CCO Public Domain