Schädlinge im Garten

tmb_schaedlinge_im_gartenGartenjahr / Garten im Sommer: Schädlinge im Garten sind für Hobby-Gärtner wie aber auch für Berufsgärtner ein großes Problem. Der Garten wird mit exotischen Pflanzen dekoriert und dann vernichten Schädlinge das Gewächs. Blattläuse niesten auf den blühenden Rosen, ein Maulwurfs-Hügel ragt auf dem frisch gemähten Rasen oder die Schnecken vergreifen sich am gesunden Salat. Aber was soll man tun ohne die Pflanzen zu beschädigen?

Gift ist nicht immer die beste Lösung

Die bisher bekannteste und am meisten genutzte Schädlings-Bekämpfungsmethode ist Gift. Durch dieses werden meist alle Schädlinge vernichtet. Doch nicht immer kommen die Pflanzen im Garten unbeschadet davon. Außerdem möchten die meisten Gärtner auf Gift verzichten, da der Garten nicht voll von Insektizide, Akarizide und Rodentizide sein soll. Die alternative Methode wäre biologische Schädlingsbekämpfung. Dabei werden natürliche Feinde der Schädlinge in den Garten gesetzt, um diese zu vernichten. Diese Methode hat aber den Nachteil, dass auch ein natürlicher Feind zur Plage des Garten-Besitzers werden kann.

Eine letzte Alternative ist die sogenannte physikalisch-biotechnische Methode. Dabei werden die Sinne der Schädlinge genutzt. Zum Beispiel wird durch verschiedene Techniken ein Geräusch erzeugt, welches einen Maulwurf vertreiben kann. Auch werden Lockstoffe verwendet um Schädlinge in eine tödliche Falle zu locken.

Die biologische Schädlingsbekämpfung ist für das Aussehen des Gartens die beste Methode. In den Sommermonaten wie August helfen Pflanzen nicht nur das Gesamtbild des Gartens zu verschönern, sondern auch um kleine lästige Schädlinge zu vertreiben. Gegen Ameisen hilft zum Beispiel Lavendel, Rainfarn und Feldsalat. Lavendel hilft daher nicht nur Ameisen zu vertreiben, sondern verströmt auch einen angenehmen Duft bei abendlichen Treffen im Garten. Getrockneter Lavendel eignet sich auch für Kleiderschränke. Etwas von der Pflanze pflücken, trocken lassen und dann in eine Schüssel geben und in den Kleiderschrank stellen. Das hält lästige Motten fern.

Verfasst von Alexander Bellot / gartenheinz.de / bei Presse WebService