Gartenplanung

Manche Elemente für Ihren Garten
 kosten richtig Geld


Garten kostenGartengestaltung / Gartenplanung:  Wer einen Hausgarten sein eigen nennt, der hat je nach Größe der Grünfläche einiges an Investitionen durchgeführt oder, wenn er den Garten noch aufpeppen will, noch durchzuführen. In der unten stehenden Grafik sind die wichtigsten Elemente für eine Gartenaufwertung einzeln aufgeführt und mit den zu erwartenden Kosten dargestellt. Die wichtigsten und teuersten Elemente sind sicherlich.
 

Einfriedung (Gartenzaun und Gartentor, Mauer, Hecke), Gewächshaus, Pavillon und Gartenlaube und Terrasse.



Diese besonders kostenintensiven Gartenelemente der Einfriedung werden nachstehend im Einzelnen betrachtet.

Die Einfriedung

Der Garten wird meistens zusammen mit Haus und Garage mit einer Einfriedung umgeben. Einfriedungen sind je nach Konstruktionsart in der Regel nach baurechtlichen Vorschriften zu errichten. Dies kann sowohl ein Gartenzaun, als auch eine Mauer oder eine Hecke sein. Die Einfriedung soll den Gartenbesitzer oder Gartennutzer vor neugierigen Blicken schützen und in manchen Bereichen auch als Sicht- und Windschutz dienen. Zu allen drei Einfriedungs-Elementen gehört natürlich auch ein Gartentor.

Der Gartenzaun

Vorschriften für den Gartenzaun sind baurechtlich nicht einheitlich geregelt. Die mögliche Höhe des Zaunes ist in den Bundesländern und teilweise auch in den Gemeinden sehr unterschiedlich In einem Ort sind 2 Meter durchaus erlaubt, während es in anderen Gegenden nur die Hälfte sein darf. Wenn der Zaun auf der Grundstücksgrenze errichtet werden soll, ist in jedem Fall der Nachbar um seine Zustimmung zu bitten.

Material für den Gartenzaun

Als Material für den Gartenzaun sind Holz, Metall und Kunststoff gebräuchlich. Auch hier muss man den Verwendungszweck in Betracht ziehen.

Holzzaun

Holz ist das natürlichste Zaunmaterial und wird daher auch gern eingesetzt. Beim Kauf eines Holzzaunes muss man besonders auf die verwendeten Holzsorten achten. Die günstigste Variante sind Holzzäune aus Weichhölzern, wie Kiefer und Fichte. Um an einem solchen Zaun lange Freude zu haben, ist ein erheblicher Pflegeaufwand erforderlich. Regelmäßige Anstriche sind zum Witterungsschutz erforderlich, der Befall durch Schädlinge kann nicht ausgeschlossen erden. Holzschutzmittel müssen daher häufig eingesetzt werden.

Härtere Hölzer für Zäune sind Lärche und Eiche, die daher eine bessere Witterungsbeständigkeit aufweisen. Hier muss man jedoch ebenfalls einen erheblichen Pflegeaufwand betreiben.

Metallzaun

Ein Metallzaun kann aus feuerverzinktem Stahl, Edelstahl, Cortenstahl oder Aluminium hergestellt sein. In den letzten Jahren ist besonders das Material Cortenstahl in Mode gekommen. Dieser Stahl weist einen natürlichen Rostlook auf, ohne dass er tatsächlich rostet. Metallzäune aller Art sind erheblich teurer, als Holz- oder Kunststoffzäune.

Kunststoffzaun

Kunststoffzäune werden unter Verwendung der gebräuchlichen Kunststoffe PVC und Polyester hergestellt. Neuerdings und immer beliebter werdend setzt man auch den Verbundwerkstoff WPC (Holz und Kunststoffgemisch) ein. Kunststoffzäune sind sicherlich am preiswertesten, leider werden dabei auch Zäune, deren Stabilität und Aussehen nicht mit der gebührenden Sorgfalt und Qualität produziert wurde, angeboten. Ein Kunststoffzaun ist extrem pflegeleicht.

Zaunarten

Die wichtigsten Zaunarten sind Bohlenzaun, Gittermattenzaun, Jägerzaun, Lattenzaun, Maschendrahtzaun und Sichtschutzzaun. Alle haben ihre spezifischen Anwendungsgebiete und ihre Vor- und Nachteile als Sicht- und Windschutz im Garten.

Der als rustikal zu bezeichnende Bohlenzaun besteht aus senkrechten oder waagerechten Holzbohlen, die mit Querhölzern verschraubt werden. Durch die versetzte Anordnung der Bohlen ergibt sich ein hoher Blick/Sicht- und Windschutz.

Gittermattenzäune sind die qualitativ besseren Maschendrahtzäune. Sie bestehen aus dünnen Stahl- oder Aluminiumgittern. Die Stahlgittermatten werden verzinkt eingesetzt, um die Korrosionsfestigkeit zu erhöhen und damit den Pflegeaufwand niedrig zu halten. Gittermattenzäune sind nicht billig zu haben.

Der Jägerzaun, in den 60er Jahren war er der typische Zaun für das Einfamilienhaus-Grundstück. Er bietet keinerlei Wind- oder Sichtschutz. Der Zaun besteht aus halbrunden Latten, die in Form eines X verschraubt werden. Optisch gehört der Jägerzaun zu den ansprechendsten Zäunen.

Der Lattenzaun ist die einfachste und damit auch besonders kostengünstige Art des Gartenzauns. Man benötigt nur die Zaunpfeiler, zwei Querbalken als Halter und die Latten. Die Latten werden mit einem beliebig wählbaren Abstand senkrecht nebeneinander an den Querbalken verschraubt. Lattenzäune bestehen meist aus Holz oder Kunststoff.

Den Maschendrahtzaun kann man gut und gern als den Klassiker unter den Gartenzäunen bezeichnen. Er besteht aus einem Drahtgeflecht mit rautenförmigen Maschen. Die Maschenweite liegt dabei üblicherweise zwischen 6 und 8 cm. Das Drahtgeflecht sollte zum Schutz vor Witterungseinflüssen verzinkt oder mit Kunststoff ummantelt sein.

Sichtschutzzäune sollen vor neugierigen Blicken schützen und im eigenen Garten eine private Atmosphäre gewährleisten. Das kann nur gelingen, wenn eine Mindesthöhe von ca. 170 cm hat. Sichtschutzzäune werden aus Holz, Metall oder Kunststoff hergestellt. Massive Sichtschutzzäune können auch als Windschutz eingesetzt werden.

Die Gartenmauer

Ähnlich wie bei den Gartenzäunen sind auch Gartenmauern nur bis zu einer bestimmten Höhe baurechtlich zugelassen. Dies schränkt ihre Qualifikation und Funktion als Sichtschutz meist erheblich ein. Mauern werden häufig dazu verwandt, einen großen Garten zu gliedern, zu unterteilen.

Baumaterialien für Gartenmauern sind meist Steine aller Art, aber auch Beton. Man unterscheidet zwischen Trockenmauern, Natursteinmauern, Ruinen (die werden tatsächlich im Baumarkt angeboten), Gabionen und Betonmauern.

Trockenmauern

Trockenmauern werden in aller Regel aus Natursteinen hergestellt. Dabei werden die Steine trocken, d.h. ohne Verfugung mit Mörtel, aufeinander gesetzt. Man verwendet Trockenmauern, um das Gelände zu terrassieren oder als freistehende Trockenmauer, die zur Gliederung des Gartens benutzt wird. Eine Trockenmauer sollte aus Gründen der Stabilität und Sicherheit nicht höher als 1,20m sein.

Natursteinmauern

Natursteinmauern werden häufig als Ziermauern eingesetzt. Man benötigt zu ihrer Errichtung Natursteine, die witterungsbeständig und frostfest sind. Als Gesteinsarten kommen für die Natursteinmauer hauptsächlich Granit, Basalt, Sandstein (Grauwacke), Kalkstein und Quarzit in Frage. Natursteinmauern werden als Stützmauer bei abfallenden Gärten, als Sicht- und Windschutz und neuerdings vermehrt auch als Einfassung für Hochbeete eingesetzt.

Gabionen

Gabionen sind mit Steinen gefüllte Gitterkörbe, die in den letzten Jahren immer beliebter geworden sind. Hauptsächlich werden Gabionen wohl als Zäune eingesetzt. Man kann aber auch Gabionenwände als Wind- und Sichtschutz verwenden oder als Grundlage für ein Hochbeet. Selbst als Dekorationsartikel sind Gabionen, z.B. in Form von Säulen, Kegeln und Würfeln denkbar.

Betonmauern

Betonmauern können sowohl durch Fertigbauteile, als auch durch an Ort und Stelle in Schalung gegossene Mauern erstellt werden. Dabei gibt es mehr Gestaltungsmöglichkeiten, als man auf den ersten Blick vermuten könnte. Betonmauern können mit sandgestrahlten Flächen, mit ausgewaschenem Waschbeton, mit strukturierten Oberflächen, mit gefärbten und geschliffenen Oberflächen versehen werden.

Die Hecke

Hecken schützen vor Wind, schirmen Lärm wirkungsvoll ab und bieten einen geschlossenen Sichtschutz. Eine Hecke ist attraktiv anzusehen und kann den Garten optisch aufwerten. Wichtig ist auch, dass eine Hecke relativ pflegeleicht ist. Als Heckenpflanzen sind derzeit besonders beliebt:

Buchsbaum, Efeu, Eibenarten, Gartenbambus, Glanzmispel, Lebensbaum, Liguster und Scheinzypresse.

Welche Variante für den eigenen Garten in Betracht kommt, ist letztlich auch eine Frage der Finanzierung. Günstige Finanzierungsangebote findet man bei https://www.smava.de. Hier können Finanzierungen für alle Elemente des Gartens beantragt werden.

Quelle: Tipps24-Netzwerk - HR

Foto: Pixabay / CCO Public Domain


 
 

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