Gartenplanung

Terrassenbau - Eigenbau ist eine günstige Alternative zum Handwerker


TerrassenbauGartengestaltung / Gartenplanung:  Die Terrasse avanciert im Sommer für viele Familien zum Freiluftwohnzimmer. So viel Zeit wie möglich wird auf der Terrasse und im eigenen Garten verbracht, um neue Energie für den bevorstehenden Herbst zu tanken. Muss die eigene Terrasse jedoch erneuert werden oder ist der Garten noch nicht mit einem solchen Schmuckstück versehen, steht oft die Frage im Raum, wer den Bau übernimmt.
 

Vor allem aufgrund des Zeitaufwandes ziehen viele Gartenbesitzer zunächst die Inanspruchnahme eines Handwerkers in Erwägung. Handwerker bieten den Vorteil, dass sie nach gemeinsamer Planung alle Arbeiten selbst ausführen und sich auch um die Materialbeschaffung kümmern. Allerdings ist der Terrassenbau dann auch deutlich teurer. “Wer einen Handwerker für den Bau der Terrasse in Anspruch nimmt, muss natürlich bedenken, dass in diesem Fall deutlich höhere Kosten durch den Arbeitslohn entstehen. Wird die Terrasse dagegen selbst gebaut, dauert es vielleicht ein bisschen länger, doch es fallen nur Kosten für die Materialien an.”, merkt Elias Krüger von fitformoney.de an.

Eigeninitiative lohnt sich

Wie beim Hausbau ist auch beim Terrassenbau Eigeninitiative der Schlüssel für alle Sparfüchse. Durch Eigenleistungen können hier schnell mehrere hundert Euro gespart werden. Weitere Einsparungen ergeben sich durch die Wahl der Materialien, die Gestaltung und Ausstattung der Terrasse.

Entscheidend für die Gesamtkosten der Terrasse ist die Wahl des Bodens. Der Terrassenboden zählt gerade beim Terrassenbau in Eigenregie zu den größten Kostenpunkten. Fliesen und Pflastersteine sind meistens die günstigste Wahl, gelten aber bei Gartenbesitzern nicht als sonderlich beliebt. Sie fügen sich nicht gut in die natürliche Umgebung ein und wirken häufig kühl. Viele Gartenbesitzer wünschen sich deswegen eine Terrasse mit Holzboden. Auch hier gibt es jedoch Sparmöglichkeiten. So können durch die Wahl des Terrassenholzes schnell Einsparungen erreicht werden.

Bei der Wahl des Terrassenholzes sollten Gartenbesitzer jedoch nicht nur auf den Quadratmeterpreis achten. Wichtig sind vor allem die funktionalen Eigenschaften der Dielen. So sollte bei jeder Holzart ein Blick auf die Widerstandsfähigkeit geworfen werden. Diese ist anhand der DIN-Normen des Holzes ablesbar. Es gibt fünf Klassen, wobei für eine langlebige Terrasse immer Holz der Klasse eins oder zwei gewählt werden sollten. Terrassenholz der Klasse eins hat eine Lebensdauer von mehr als 25 Jahren, während diese bei Elementen der Klasse fünf nicht einmal fünf Jahre umfasst.

Neben den Holzdielen fallen weitere Kosten für die Unterkonstruktion und das Montagematerial an. Bei einer Holzterrasse ist die Unterkonstruktion ein wenig kostenintensiver. Dagegen müssen bei den Terrassen mit Pflastersteinen noch Aufwendungen für den Erdaushub und Frostschutz berücksichtigt werden. Mit allen Montagematerialien, Holzdielen und Vorbereitungen bewegen sich die durchschnittlichen Kosten pro Quadratmeter bei einer Holzterrasse bei 150 bis 200 Euro.

Terrassenbau detailliert planen

Wird die Terrasse selbst gebaut, sollten Gartenbesitzer das Vorhaben so detailliert wie möglich planen. Bei Terrassen, die mit Pflaster gestaltet werden, sind in den meisten Fällen Baumaschinen für den Aushub erforderlich, die weitere Kosten verursachen, aber auch rechtzeitig für den vorgesehenen Zeitraum reserviert werden müssen. Bei der Wahl des Bodenbelags gilt es weiterhin die Pflege- und Wartungseigenschaften zu berücksichtigen. Pflaster und andere Natursteinelemente sind eher wartungsarm, Holz muss dagegen einen Witterungsschutz erhalten. Dieser muss im Abstand von einigen Jahren erneuert werden, um das Material zu schützen.

Quelle: Tipps24-Netzwerk - HR

Foto: Pixabay / CCO Public Domain


 
 

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