Gartentipps

Haushaltsauflösung nach dem Auszug: So leeren Sie die Wohnung geordnet

Nicht alles in den Schuppen stellen
Gartentipps: Eine Haushaltsauflösung steht meist dann an, wenn die Wohnung den Besitzer wechselt oder die Bewohner in ein kleineres Zuhause ziehen. Zurück bleiben Möbel, Geschirr, Kleidung und oft noch Pflanzen auf dem Balkon oder Geräte im Abstellraum. Angehörige erledigen das häufig neben Beruf und eigener Familie, und der Kalender der Hausverwaltung lässt wenig Spielraum.

Eine klare Reihenfolge nimmt der Aufgabe die Unübersichtlichkeit. Es empfiehlt sich, zuerst zu klären, was bleiben soll und bis wann die Wohnung zurückgegeben werden muss. Entsorgung und Reinigung lassen sich danach auf denselben Zeitraum legen.

Erster Schritt: Klären, was die Familie behält

Bevor Sie die ersten Kartons aus der Wohnung tragen, sollten Sie mit den Personen sprechen, die etwas aus dem Haushalt übernehmen möchten. Geschirr, Werkzeug und Erinnerungsstücke lassen sich später kaum noch zuordnen, wenn alles bereits in Säcken liegt.

Sie sollten folgende Dinge vor dem ersten Räumtag beiseite stellen:
  • Geschirr, Textilien und Möbel, die jemand in der Familie weiter nutzt
  • Fotos, Briefe und persönliche Unterlagen
  • Pflanzen, Gartengeräte und Blumentöpfe vom Balkon, die noch jemand pflegen möchte
  • Schlüssel, Fernbedienungen und Bedienungsanleitungen für eingebaute Geräte
Sie können danach nach Material sortieren, was in der Familie niemand mehr braucht. Es lohnt sich, brauchbare Möbel einem Sozialkaufhaus in der Gemeinde anzubieten, bevor Sie einen Sperrmülltermin buchen. Dafür brauchen Sie ein kurzes Zeitfenster, in dem die Stücke noch zugänglich sind.

Sie sollten größere Möbel ausmessen, bevor Sie sie zur Abholung anbieten. Die Breite von Stiegenhaus und neuer Wohnung entscheidet, ob das Stück mitkommen kann. Eine Absage am Abholtag wirft den übrigen Plan durcheinander. Sie sollten Pflanzen vom Balkon gießen und beschriften, solange sie noch in der Wohnung stehen, damit die übernehmende Person weiß, welche Töpfe mitgehen.

Kündigungsfristen im Überblick

Parallel zum Sortieren sollten Sie klären, bis wann Sie die Wohnung zurückgeben müssen. Sie zahlen die Miete weiter, solange der Mietvertrag läuft, auch wenn die Räume bereits leer stehen.
Wenn Sie den Vertrag selbst kündigen, muss Ihr Schreiben dem Vermieter spätestens am dritten Werktag eines Kalendermonats vorliegen. Das Mietverhältnis endet dann mit Ablauf des übernächsten Monats. Wenn das Schreiben später eingeht, zahlen Sie einen weiteren Monat Miete.

Nach dem Tod eines Mieters führen die Erben den Mietvertrag fort. Erben und Vermieter können außerordentlich kündigen, sofern sie innerhalb eines Monats handeln, nachdem sie vom Tod erfahren haben. Nach Ablauf dieser Frist gilt für beide Seiten die gewöhnliche Kündigungsfrist.

Sobald das Enddatum feststeht, sollten Sie den Übergabetag mit der Hausverwaltung abstimmen. Eine Räumung, die erst in der letzten Woche vor diesem Termin beginnt, schaffen die Beteiligten bis dahin selten.

Wichtige Hinweise zu Sperrmüll, Balkon und Abstellraum

Sobald die Fristen klar sind, können Sie den restlichen Inhalt der Wohnung sortieren. Gemeinden nehmen Sperrmüll nur nach Anmeldung und nur in einer begrenzten Menge mit. Sie erfahren Termin und Regeln beim örtlichen Entsorgungsbetrieb. Kleidung, die niemand übernimmt, können Sie über die Altkleidersammlung geben, sofern sie sauber und trocken ist. Nasse oder stark beschädigte Textilien weist die Sammlung zurück. Welcher Behälter dann gilt, erfahren Sie beim Entsorgungsbetrieb.

Große Möbel können Sie in der Regel anmelden. Folgende Dinge sollten Sie getrennt abgeben:
  • Kühlschränke, Lampen und andere Elektrogeräte
  • Farben, Lacke und Pflanzenschutzmittel
  • Batterien, Leuchtmittel und alte Gartengeräte mit Akku
  • Erde, Töpfe und Grünschnitt, wenn der Entsorgungsbetrieb sie nicht zum Sperrmüll zählt
Balkonkästen und einen vollen Abstellraum übersehen Sie bei der Planung leicht. Sie sollten beides mit begehen, bevor Sie die Menge für den Sperrmüll schätzen. Sie sollten nasse Erde und chemische Mittel in getrennte Behälter geben. Sie sortieren Kleidung zusammen mit dem übrigen Hausrat, den die Familie behält oder weitergibt.

Wenn die Wohnung noch voll ist und der Auszugstermin feststeht, kann eine Haushaltsauflösung in Dresden eine große Entlastung sein. Sie sollten vor der Beauftragung auf eine Besichtigung, ein schriftliches Angebot und einen Nachweis über die Entsorgung bestehen. Sie sollten außerdem sagen, welche Pflanzen und Möbel die Familie selbst abholt. Wenn die Wohnung bis auf wenige Teile leer ist und nur noch ein Sperrmülltermin fehlt, können Sie diese Anmeldung selbst erledigen.

Worauf Sie bei der Wohnungsübergabe achten sollten

Am Ende prüft die Hausverwaltung die Räume anhand des Übergabeprotokolls. Sie fordert in der Praxis nach, wenn Möbel zurückbleiben, der Balkon vollgestellt ist oder im Abstellraum noch Geräte stehen. Die Rückgabeklausel des Mietvertrags legt fest, welchen Zustand der Vermieter erwartet.

Besenrein heißt im Alltag, dass Sie alle Gegenstände entfernt, die Böden gefegt und groben Schmutz beseitigt haben. Dieselbe Klausel regelt, ob der Vertrag mehr verlangt, etwa das Entfernen von Regalen. Sie sollten die Klausel lesen, bevor Sie den Termin bestätigen.

Es empfiehlt sich, vor der Schlüsselübergabe die leeren Räume, den Balkon und die Zählerstände zu fotografieren. Sie sollten die Aufnahmen aufbewahren, bis die Hausverwaltung die Kaution zurückgezahlt hat.

Früh mit der Hausverwaltung sprechen

Eine Haushaltsauflösung bleibt planbar, wenn Sie den Übergabetag und die Entsorgung in derselben Woche unterbringen. Sie sollten Geschwister und die Hausverwaltung ansprechen, sobald der Auszug feststeht. Jeder zusätzliche Monat kostet eine volle Miete, und ein zweiter Anfahrtsweg für übrig gebliebene Geräte kostet zusätzlich Zeit. Mit einer frühen Anmeldung beim Entsorgungsbetrieb bleibt der Termin haltbar.

Quelle: Tipps24-Netzwerk - HR
Foto: Pexels / Thomas P

 
 

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