Gartentipps

Wasser im Garten in Bewegung mit den richtigen Pumpen

tmb_gartentipps_pumpen_wasser_in_bewegung_im_gartenGartentipps: Bei dem großen Angebot an Pumpen und Filter für den Garten fällt die Auswahl nicht immer leicht. Oftmals merkt man erst nach dem Kauf, dass man sich für ein falsches Modell entschieden hat, das für den gewünschten Zweck gar nicht geeignet ist.

Beim Kauf immer an den Verwendungszweck denken

Am häufigsten werden Bewässerungspumpen eingesetzt, mit deren Hilfe der Gartenfreund das Wasser aus Regentonnen oder größeren Teichen fördert. Empfehlenswert sind Förderleistungen von 45 bis 60 Liter pro Minute. Diese Gartenpumpen stehen immer außerhalb des Wassers. Die Ansaughöhe ist in der Regel auf sieben Meter begrenzt, sogenannte Jetpumpen schaffen etwas mehr.

Tauch- oder Entwässerungspumpen sind dann sinnvoll, wenn das Wasser mit relativ geringen Druck aus einem Becken bewegt werden soll. Wenn Sie das Wasser beispielsweise aus unterirdischen Zisternen befördern wollen, um damit den Garten zu bewässern, benötigen Sie eine kräftigere Tauch-Druckpumpe, die ständig im Wasser bleiben können. Ein Schwimmschalter setzt die Pumpe außer Betrieb, wenn das Wasser zur Neige geht. Tauchpumpen bauen genug Druck auf, um Gießbrausen oder mehrere Regner zu versorgen.

Eine stärkere Pumpe verbraucht auch mehr Strom

Über die Leistung der Pumpen geben die Kennlinien auf der Verpackung Auskunft. Aber Vorsicht: Angegeben sind die Höchstwerte. So kann zum Beispiel bei einer genannten maximalen Förderhöhe von sechs Metern die dann noch bewegte Wassermenge fast gegen null gehen. Auch lange oder zu dünne Schläuche können zu Einbußen führen. Praktiker orientieren sich deshalb stets an Mittelwerten.
Beachten Sie auch, dass der Stromverbrauch mit steigender Pumpenleistung zunimmt. Während zur schlichten Wasserumwälzung (dekorative Sprudelsteine) im Teich (Pumpenleistung 10 bis 20 Liter pro Minute) bis zu 20 Watt verbraucht werden, sind es bei Bachläufen (Pumpenleistung bis zu 100 Liter pro Minute) schon 100 Watt. Empfehlenswert ist in diesem Fall eine Kombination aus kleiner und großer Pumpe: Das kleinere Modell sorgt für die nötige Umwälzung, während die leistungsstarke Pumpe (60 bis 80 Liter pro Minute) für den Bachlauf mit Staustufen nur dann von Hand zugeschaltet wird, wenn wirklich jemand hinsieht. Je breiter der Wasserfall und je größer der Höhenunterschied, desto leistungsfähiger muss die Pumpe natürlich sein.

Filter halten die Pumpen sauber

Filter haben die Aufgabe, groben Schmutz von der Pumpe fernzuhalten, und sorgen zugleich für klare Verhältnisse im Gartenteich. Meist bilden Pumpen und Filter eine Einheit. Außer den mechanischen gibt es noch biologische Filter, bei denen Mikroorganismen in flachen Uferzonen oder Klärkammern für natürliche Reinigung des Wassers sorgen. Sinnvoll ist auch die Kombination beider Filtersysteme. Bei einem Filterteichbecken beispielsweise, welche vor allem bei größeren Gartenteichen Einsatz finden, wird mit Hilfe einer Umwälzpumpe (20 bis 30 Liter pro Minute) das verschmutzte Teichwasser von unten durch Matte und Kies geleitet und fließt danach zurück in die Teichanlage.

Text: gartentipps24.de
Bild: Bredehorn.J / pixelio.de

 
 

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